Südfrankreich 2026
Auch 2026 waren wir mit dem Janus wieder zwei Wochen in Südfrankreich. Und doch ist es jedes Mal neu und anders. Diesmal wechselten sich Fridolin und Moritz nach der ersten Woche mit Hans ab. Auch entschieden wir uns in letzter Minute für Gap-Tallard als Flugplatz.Am 14. März hieß es Brote schmieren und langsam nach Südfrankreich fahren. Einen Vorteil hat der 80er-Hänger: Südfrankreich fühlt sich weiter weg, exotischer, an und wir hatten im Auto mehr Zeit, um die Vorfreude aufzubauen. Vor Ort konnten wir die dann auch umsetzen. Moritz und Luis flogen im Janus gemütlich durch Südfrankeich während Alex im Ventus immer ein gutes Stück voraus war. Besonders in Erinnerung bleibt der Flug nach Norden. Direkt am Westrand der Écrins ging es vorbei an Grenoble, bis zur Höhe von Chambéry. Selten, dass man auf dieser Route so weit nach Norden kommt! Den Mont Blanc sahen wir beide an diese Tag zum ersten Mal aus dem Segelflugzeug. Alex flog in dieser ersten Woche an die Ecken Südfrankreichs: das Massif Central und die Querung in die Poebene waren ebenso dabei wie ein Besuch am Mont Blanc in Chamonix.
Einen Schneetag nutzten wir, um Klaus Ohlmann in Serres zu besuchen. Wir freuten uns sehr, ihm Benjamin Bachmaiers neues Buch „Peak Soaring“, für das er das Vorwort verfasst hatte, zu überreichen.
Zur zweiten Woche verließen uns Fridolin und Moritz. Hans und Luis flogen in der zweiten Woche den Janus. Auch hier ging es hauptsächlich darum, das Fluggebiet kennenzulernen. Wir konnten auch hier wieder vier schöne Flüge machen. Diesmal sahen wir sogar Cannes am Mittelmeer.
Auch am Flugplatz Gap-Tallard gab es einiges zu sehen. Es fand reger Fallschirmsprungbetrieb statt. Die extrem steilen Endanflüge der Pilatus Porter faszinierten uns. Oft waren die Absetzmaschinen schon vor den letzten Fallschirmen wieder am Boden. Auch Hubschrauber, ULs, zweimotorige Absetzflugzeuge und postgelbe Cessna Caravans gab es zu bestaunen. Der Überflug eines A400Ms über den aufgereihten Segelflugzeugen ist auch eher eine Ausnahme, in Gap aber erlebbar.
Vielen lieben Dank an Sven und Audrey von Gap Aéro Passion. Die Briefings, Schlepps und der Flugbetrieb funktionieren reibungslos und sehr professionell. Es war uns eine Freude, zu Gast zu sein.
- Luis










